Österreichs Eigenfehler wurden brutal bestraft
Nichts zu tun mit dem Aufstieg in die Endrunde der U21 Handballweltmeisterschaft hatte Österreichs Team beim Qualifikationsturnier in Nedenes in Norwegen. Die rotweißrote Auswahl mit den drei Kärntnern Leopold Wagner, Dean Pomorisac und Florian Laggner verlor alle drei Spiele.
Lag gegen Kroatien der Sieg in Reichweite 27:31 (12:15), so setzte es gegen Schweden 23:42(10:19) und Norwegen 23:35 (10:18) klare Niederlagen. Speziell gegen die körperlich überlegenen skandinavischen Mannschaften gelang kaum ein Tor gegen die stehende Deckung und Fehlwürfe im Angriff wurden mit Kontertoren sofort bestraft. „Die Ergebnisse spiegeln zwar nicht den Leistungsunterschied wieder, doch wir konnten nicht an die zuletzt in Vorbereitungsspielen wiederholt gezeigten Leistungen anknüpfen“, lautete die Analyse der enttäuschten Teamführung mit Trainer Romas Magelinskas an der Spitze. „An guten Tagen hätten wir sowohl Kroatien und Norwegen gefährden können“.
Bester Werfer der Österreicher war der Klagenfurter Leopold Wagner (Westwien) der zwölf Tore erzielte und sich auch gegen die Abwehrriesen aus Skandinavien immer wieder durchsetzen konnte. Dean Pomorisac (HSG Bärnbach/Köflach) setzte sich als torgefährlicher Spielmacher wiederholt in Szene und erzielte acht Tore. Der Feldkirchner Florian Laggner (aon fivers) wurde wie in der HLA als Abwehrspezialist eingesetzt und konnte sich daher nicht in die Werferliste eintragen.

