Privatklinik Maria Hilf verbindet Tradition und Moderne
Für die Privatklinik Maria Hilf in Klagenfurt wurde Anfang April, der feierliche Spatenstich gesetzt. Die Humanomed errichtet im traditionsreichen Haus, das 1907 von den Schwestern vom Heiligen Kreuz gebaut wurde, eine moderne Klinik mit 160 Betten und vier Operationssälen. 30 Millionen Euro werden insgesamt investiert, der Bezug soll Mitte 2010 erfolgen.
Landeshauptmann Gerhard Dörfler sprach beim Spatenstich von einem erfolgreichen Projekt für ein gesundes Kärnten. Er strich auch die Fürsorge und persönliche Herzlichkeit in den Humanomed-Häusern hervor: "In diesen Gesundheitseinrichtungen ist der Patient Gast." Dörfler betonte die Wichtigkeit dieser Investition in Zeiten der Wirtschaftskrise und dankte auch den finanzierenden Banken.
Für Gesundheitslandesrat Peter Kaiser wird Klagenfurt mit der neuen Privatklinik und dem LKH Neu zur "Bundeshauptstadt im Krankenhausbau". Die neue Privatklinik sorge auch für wichtige wirtschaftliche Impulse und Arbeitsplätze im Gesundheitsbereich. Kaiser strich in seiner Rede die Qualität des Kärntner Gesundheitswesens hervor und ging auf den Regionalen Strukturplan Gesundheit ein. Ziel sei es, eine leistbare und für alle zugängliche, bestmögliche medizinische Versorgung in Kärnten aufrechtzuerhalten.
Der designierte Klagenfurter Bürgermeister Christian Scheider sprach von einem wichtigen Tag für seine Stadt. Das frühere Maria Hilf werde hier mit einem klaren Konzept in eine gute Zukunft geführt. Zudem werde Klagenfurt als Gesundheitsstandort weiter aufgewertet.
Humanomed-Geschäftsführer Helmut Eder sagte, dass beim Klinikbau über 90 Prozent der Aufträge an Kärntner Firmen gehen. 400 Arbeitsplätze seien während der Bauphase gesichert, die Klinik werde schließlich 200 Mitarbeitern sichere Jobs bieten. Eder betonte, dass sein Unternehmen großes Vertrauen in den Standort Kärnten habe. Er meinte auch, dass die alte Klinik Maria Hilf einen besonderen und hervorragenden Ruf in der Klagenfurter und Kärntner Bevölkerung hatte. "Auf diesem Fundament wollen wir ein Vorzeigekrankenhaus errichten. Dies ist uns Tradition, Auftrag und Vorbild."
Humanomed-Geschäftsführer Werner Hörner stellte das geplante Leistungsspektrum im neuen Haus vor. So werde es hier ein Bewegungs- und Gelenkszentrum geben, die Schwerpunkte Innere Medizin, Sportmedizin und physikalische Therapie, eine anästhesiologische Versorgung inklusive Schmerzambulanz, ein radiologisches Diagnosezentrum und ein Belegspital für alle medizinischen Fachrichtungen. Auch ein internationales Forschungs- und Trainingszentrum werde entstehen. Die Privatklinik Maria Hilf werde zudem Lehrkrankenhaus der Medizinischen Universität Graz sein und mit den Unis Zürich und Klagenfurt kooperieren.
Im Herbst 2010 übersiedelt laut Hörner die Privatklinik Althofen mit dem gesamten medizinischen Leistungsspektrum in die neue Privatklinik in Klagenfurt. Im Humanomed-Zentrum Althofen bleiben die Bereiche orthopädische, Stoffwechsel und Herz-Kreislauf Rehabilitation sowie Dialyse und Kur bestehen. Humanomed betreibt auch noch die Privatklinik Villach.
Beim heutigen Spatenstich war seitens der Landesregierung auch Landesrat Josef Martinz anwesend. Für die privaten Krankenversicherer sprach Peter Eichler Grußworte. Die Schwestern vom Heiligen Kreuz waren durch Oberin Raphaela Kaaser vertreten.
Infos unter www.privatklinik-mariahilf.at

