19.12.2009 SC Ferlach auf „Tuchfühlung“ mit dem HCK

Ohne den „verletzten“ Spielmacher Marko Kogelnik war der HCK gegen den Tabellenletzten Gänserndorf chancenlos und verlor klar. Da der SC Ferlach gegen den schon im Winterschlaf dösenden HC Seiersberg die Punkte locker ins „Trockene“ holte, trennt nur mehr ein Punkt die beiden Kärntner Rivalen in der Handball Bundesliga.

Während der SC Ferlach mit den lethargisch wirkenden Grazern keine Mühe hatte zwei Punkte einzufahren und „überraschender“ Weise auch vermehrt der Nachwuchs zum Einsatz kam, musste sich der HCK mit voll motivierten Gänserndorfer herumschlagen.

Bis zum 16:16 konnten die Klagenfurter mithalten mit einem drei-Tore-Rückstand ging es in die Pause. Ohne Marko Kogelnik war Patrick Jochum (13 Tore) quasi "Alleinunterhalter" im HCK-Angriff. Unterstützung gab es nur von den beiden Flügelspielern Josef Sourek (sechs Tore) und Armin Bäck (vier Tore). Mit dieser Niederlage hat sich der HCK unter Zugzwang gebracht. In den ausstehenden zwei Spielen nach der Weihnachtspause Bruck auswärts und Edelweiß Linz zu Hause brauchen die Pontasch-Schützlinge drei Punkte um noch aus eigener Kraft das Aufstiegs-Play-off zu erreichen. Der überlegene Tabellenführer Bärnbach/Köflach, der die diesmal abermals ersatzgeschwächt angetretenen Stockerauer aus der Halle schoss, könne es sich in der letzten Runde am 6. Februar in der Heimpartie gegen Ferlach aussuchen, welchen Kärntner Klub sie mit ins Play-off nehmen. Ob der „verletzte“ Marko Kogelnik jemals wieder für den HCK einlaufen wird ist mehr als fraglich. Im fernen Zagreb wusste man schon am Freitag zu berichten, dass Marko ab Jänner wieder in Italien spielen wird (http://www.youtube.com/watch?v=YmrIqZ3l_NY).

Verfrühte Weihnachtsgeschenke in Form von zwei Punkten brachte der bereits fix für das Play-off qualifizierte HC Seiersberg mit nach Ferlach. Schon zur Pause war alles klar für den SCF. Bis auf Stefan Godec konnten sich alle Feldspieler in die Werferliste eintragen. Ob die Rosentaler nach dem Jahreswechsel ihre Minimalchance, doch noch den HCK abfangen zu können, nutzen kann liegt auch am Tabellenletzten Gänserndorf, der am 16. Jänner in Ferlach gastiert und kaum freiwillig die Punkte liegenlassen wird, wie in den letzten beiden Runden Stockerau und Seiersberg.

Auf einem vorverlegten Weihnachtsurlaub befand sich auch Edelweiß Linz in der Partie gegen Hollabrunn. 10:3 führen die Niederösterreicher zur Halbzeit und brachten den Vorsprung mit 20: 18 noch knapp über die Distanz.

Im Spitzenspiel der Damen Bundesliga wurde Tabellenführer SG witsaek Kärnten unsanft aus den Aufstiegsträumen gerissen. Die Devils aus Perchtoldsdorf spielten nicht Christkindl, sondern holten mit einem Tor zwei Sekunden vor Schluss noch beide Punkte aus Feldkirchen.