Über 270.00 KärntnerInnen vertrauen Raiffeisen

"Die 47 Kärntner Raiffeisenbanken und die Raiffeisenlandesbank Kärnten erwirtschafteten unter turbulenten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein solides Ergebnis", so die beiden RLB Vorstandsdirektoren Mag. Peter Gauper und Mag. Georg Messner bei der Präsentation der Ergebnisse im Raiffeisenhaus in Klagenfurt. Die Marktposition konnte erfreulicherweise sowohl im Privat-, als auch im Firmenkundengeschäft, ausgebaut werden. Die Marktanteile liegen bei 38 bzw. 53 Prozent.

Die Bank vor Ort kennt die Menschen

Die Kärntner Raiffeisenbanken und die Raiffeisenlandesbank Kärnten stehen zu 100 % in Kärntner Eigentum. Die Eigentümer vor Ort sind die Genossenschaftsmitglieder, die der Raiffeisenlandesbank die 47 selbstständigen Raiffeisenbanken und einige sonstige Genossenschaften. "Und diese dezentrale Struktur kommt uns im täglichen Geschäftsleben sehr entgegen. Denn wir kennen die Sparer vor Ort und auch die Kreditnehmer. Dieses Naheverhältnis ist von Vorteil für beide Seiten, denn die Entscheidungskompetenz liegt in der Region, wo auch das Engagement jeder Raiffeisenbank zum Tragen kommt. Viele Projekte hätten ohne die Raiffeisenbank als Partner vor Ort sicher nicht verwirklicht werden können", betonen die beiden Vorstandsdirektoren Gauper und Messner. Weiters sei auch feststellbar, dass traditionelle Werte wie Nähe, Partnerschaft oder Heimat wieder an Bedeutung gewonnen haben.

Raiffeisen steht für Sicherheit seit 140 Jahren

Gauper: "Faktum ist, dass Menschen in schwierigen Zeiten Sicherheit und verlässliche Partner als Wegbegleiter suchen. Und das ist die Stärke von Raiffeisen mit ihren Banken vor Ort in allen Regionen in Kärnten". Laut Messner vertraut jeder zweite Kärntner sein Geld einer der Raiffeisenbanken im Lande an. Insgesamt waren es 2008 4,2 Mrd. Euro. Im Sparverhalten ist eine Verhaltensänderung zu bemerken. "Man kann sagen, dass es eine Renaissance der konservativen Sparformen wie Sparbuch und Bausparen gibt", betont Messner. Bei den Spareinlagen sei ein Wachstum von 6,4 % zu verzeichnen - die 3 Mrd. Euro-Grenze konnte erstmals überschritten werden - und bei den Bausparverträgen gab es österreichweit 2008 sogar einen Rekord mit 325.000 Neuabschlüssen. Auch für die Jugend ist Raiffeisen im Lande ein attraktiver Partner. Immerhin nutzen rund 60.000 Jugendliche die Vorteile und Angebote des Raiffeisen Clubs.

Bankpartner Nr. 1 für die Kärntner Wirtschaft - Keine Kreditklemme

Von der viel zitierten Kreditklemme kann bei Raiffeisen nicht gesprochen werden. Immerhin stiegen die Kredite im Wirtschaftsjahr um 7,5 %. Gauper betont, dass jedes mittelständische Unternehmen in Kärnten, welches ordentlich wirtschaftet, seinen Kredit von der Bank bekommen wird. Die Liquiditätssituation ist im Raiffeisen Sektor in Kärnten sehr gut. Im privaten Investitionsbereich sind deutlich Maßnahmen im Wohnbau in Blickrichtung thermische Sanierung zu spüren.

Gutes operatives Ergebnis

Trotz schwieriger Wirtschaftslage konnten mit 84 Mio. Euro das zweithöchste Betriebsergebnis aller Zeiten und ein EGT in der Höhe von 29 Mio. Euro erzielt werden. Laut Messner wurde die Risikovorsorge auf 0,6 % des Aktivvolumens gesteigert und insbesondere für problematische Branchen wurde eine Intensivbetreuung im Zuge des Unternehmer-Jahresgespräches entwickelt. Die Eigenmittelquote stellt mit 12,2 % eine solide Basis für den langfristigen Erfolg dar, die Kernkapitalquote liegt bei 9,4 %. Mit diesem stabilen Sicherheitspolster über den gesetzlichen Erfordernissen hat Raiffeisen für die künftigen Herausforderungen vorgesorgt, betont Gauper. Die Bilanzsumme durchbricht erstmals die 8 Mrd. Euro-Grenze.

Wertschöpfung vor Ort

Unter dem Motto "Nur eine Bank ist meine Bank" bleiben die Highlights im Sportsponsoring wie die Förderung der Fußball- und Schijugend sowie das Laufen weiter aufrecht. In der Kulturförderung konzentriert sich Raiffeisen als Hauptsponsor der "Europaausstellung St. Paul - Bleiburg" auf Kundenveranstaltungen vor Ort, auch das Sozialsponsoring war im Wirtschaftsjahr vielfältig. "Die Sponsor- und die vielen baulichen Investitionsmaßnahmen bei den Raiffeisenbanken sichern die Wertschöpfung in den Regionen in einem Ausmaß von rund 12,8 Mio. Euro", betont Messner.

Über 1.500 Beschäftigte

Weiterhin beliebt und attraktiv zeigt sich die Raiffeisen Geldorganisation als Arbeitgeber in Kärnten. Laut Gauper konnte die Belegschaft im abgelaufenen Wirtschaftsjahr um 42 Mitarbeiter auf knapp über 1.500 Mitarbeiter aufgestockt werden, wobei 75 % davon ihren Arbeitsplatz in der Wohnortgemeinde haben.

Ausblick 2009

Oberstes Ziel laut Messner sei, die "Position als Bankpartner Nr. 1 in Kärnten" auszubauen. Maßnahmen werden schwerpunktmäßig im städtischen Bereich sowie bei der Jugend und den Firmenkunden gesetzt, wobei die Betreuung der bestehenden Kunden durch Qualität bei Service und Beratung die Maxime sei.
Jahresprojekte in der Beratung sind das "Unternehmer- Jahresgespräch" und der "Sicherheitscheck", wo die jeweils für den Kunden optimalen Vorsorgemaßnahmen besprochen werden.
Ein Thema, das Raiffeisen sehr am Herzen liegt, ist der Klimaschutz. Raiffeisen Kärnten ist Mitglied der Raiffeisen Klimaschutz-Initiative Österreich und setzt einige Maßnahmen im Lande. So wurden Im Jänner und Februar seitens der Bausparkasse im Rahmen einer Thermografieaktion 176 Gebäude in Kärnten fotografiert. Die notwendigen Sanierungsmaßnahmen werden nun laut Messner eingeleitet. Darüber hinaus starteten die Raiffeisenbanken eine breit angelegte Aktion "Thermische Sanierung" und die Ausstattung der Raiffeisenbanken mit umweltfreundlichen Fahrrädern ist im Laufen.