16.07.10 Hochwasseropfer im Lavanttal erhalten schnelle Hilfe

Mit großer Betroffenheit erlebt Landesrat Christian Ragger das Ausmaß der Hochwasserschäden im Lavanttal. „Hausbesitzer haben mir erzählt, dass ihre Schäden teilweise sehr hoch und die Behebung entsprechend teuer sein wird, aber die Versicherung nur geringe Beträge abdecken. Das stürzt viele in eine existenzielle Krise“, berichtete Ragger heute, Freitag. Aus diesem Grund gewährt der Landesrat eine Soforthilfe von rund 20.000 Euro.

Die Opfer machen jetzt eine sehr schlimme Erfahrung. Die Höhe der Versicherungsleistung im Falle eines Hochwassers unterliege nämlich oft einer speziellen Regelung und sieht meistens geringere Versicherungssummen vor. In der „normalen“ Standardabdeckung einer Hausratsversicherung sei Hochwasser nicht enthalten. Dafür müsste man eine Zusatzdeckung erlangen, woran aber die Bewohner im Lavanttal naturgemäß nicht gedacht haben, informiert Ragger.

„Es hat mich erschüttert, zu sehen, wie die Existenz in wenigen Minuten zerstört und persönliches Hab und Gut vernichtet wird“, so Ragger. Für ihn gilt das Prinzip, "wer schnell hilft, hilft doppelt." So habe er für nächsten Donnerstag, 22. Juli 2010, um 18:00 Uhr im Café Restaurant Winkler Zellach 6 in St. Gertraud eine Infoveranstaltung geplant, wo die betroffenen Hochwasseropfer Antragsformulare für eine rasche finanzielle Hilfe erhalten, die aus dem Sozialressort gewährt wird.

Der Landesrat bedankte sich bei den Einsatzorganisationen und den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern für ihren enormen Einsatz und betonte, dass die Betroffenen mit rascher und unbürokratischer Hilfe rechnen können.