14.03.2010 Doppelte Pleite gegen die steirischen Klubs

Kärntens Löwen erwiesen im Handball Länderkampf mit der Steiermark als zahllos. Während der HCK in Leoben die erwartete Niederlage hinnehmen musste blamierte sich der SC Ferlach einmal mehr vor heimischem Publikum mit einer peinlichen Pleite gegen Bruck.

Auf verlorenem Posten stand der HCK im Aufstiegs-Play-off in Leoben. Nach dem überraschend klaren Heimsieg über Seiersberg waren die Obersteirer gewarnt, bereitetet sich mit Video intensiv auf diese, für sie so wichtige, Partie vor und hatten von Beginn weg die Nase vorne. Der Klagenfurter Marko Jovetic führte bei den Steirern geschickt Regie und wusste auch als Werfer (6 Tore) zu gefallen. Auch der zweite Kärntner im Dress von Leoben, Kreisläufer Goran Pajicic (5 Tore) konnte überzeugen. Der HCK fand überhaupt nicht ins Spiel, verjubelte stümperhaft in der zweiten Halbzeit bei doppelter Überzahl die einzige Chance wieder ins Spiel zu kommen. HCK-Star Branko Bedekovic wurde einen Tag vor seinem 37. Geburtstag geschickt aus dem Spiel genommen und Leoben zeigte HCK-Tugenden, verschleppte geschickt das Spiel und wartete geduldig auf die Chancen.

Da Bärnbach (Pomorisac ein Tor) in Tulln die erste Niederlage im Play-off hinnehmen musste führt West Wien nach einem klaren Sieg gegen Schwaz allein die Tabelle an. Der HC Seiersberg schwächelt weiter, erreiche zu Hause gegen Stockerau nur ein Remis.

Die Chance sich in der Tabelle des Abstiegs-Play-off etwas Luft zu verschaffen vergeudet hat der SC Ferlach. Gegen den Lieblingsgegner Bruck setzte es eine unnötige, aber verdiente Heimniederlage, Zwar sind die Rosentaler weiter die Nummer eins in dieser spannenden Liga, doch als Erster nur mehr zwei Punkte vom Abstiegsplatz entfernt. Schon in der nächsten Runde könnte der SCF ans Tabellenende abstürzen. Überhaupt gab es eher überraschende Ergebnisse in den beiden anderen Partien. Gänserndorf (ein Tor von Gerfried Nagel) gewann bei Hollabrunn und Florian Wulz war bei St. Pölten mit sechs Toren bester Werfer seiner Mannschaft, die Niederlage in Linz konnte aber auch er nicht verhindern.